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Interview Magazin des Bundesverbandes Neues Forum Baumanagement e. V.
mit Geschäftsführer Wolfgang Lüttgens

„ Wenn Qualität gefragt ist. “125 Jahre Maler - Mit dieser Überschrift im handschriftlichen Originalzug beginnt die Imagebroschüre zum 125-jährigen Jubiläum unseres NFB-Mitgliedes Wolfgang Lüttgens GmbH in Berlin. Schon der Standort ist weder malertypisch noch lässt er auf einen Handwerksbetrieb herkömmlicher Art schließen. Nur der farbige Bär im Vorgarten könnte als Hinweis verstanden werden.

Ich klingle, denn ich bin ja mit Wolfgang Lüttgens zum Interview verabredet. “Wolfgang Lüttgens ist ein sportlicher und freundlicher Typ mit vornehmer Zurückhaltung. Lässig gekleidet mit Jeans und farbigem Pullover begrüßt er mich und zeigt mir gleich zu Beginn seine Büros. Ordnung vom Feinsten, wie Zinnsoldaten eines Garderegiments stehen die farbigen Rücken der Ordner in den Schränken.

Redaktion: „Haben Sie speziell für den Besuch so perfekt aufgeräumt, Herr Lüttgens?“

Wolfgang Lüttgens: Nein, ganz im Gegenteil, diese Ordnung ist einer meiner Grundpfeiler der Qualität. Ich hasse es zu suchen, denn mit dem Suchen beginnt die erste Stufe der Hektik.“

Wir gehen durch das Treppenhaus in den zweiten Stock. Hier warten bereits die linke und rechte Hand von Wolfgang Lüttgens. Auch hier oben im sogenannten Besprechungszimmer ist alles so aufgeräumt ohne aber den sonst üblichen Beigeschmack des Sterilen zu haben.

wir unterhalten uns in lockerer warm-up-Kultur über die Ereignisse der letzten Tage. Der Bogen spannte sich von heiterer „Trumpomanie“ bis hin zum tragischen Ereignis an der Friedenskirche. „Sie  sind  bestimmt nicht gekommen um nun mit  uns  über die allgemeinen Geschehnisse zu plaudern“, fragt Wolfgang Lüttgens  über den Couchtisch.

Redaktion: Nein, ganz im Gegenteil. Ich will von Ihnen konkret wissen, was es mit der Qualität so auf sich hat, die Sie als Hauptaussage für Ihr Unternehmen in den Markt tragen.

Wolfgang Lüttgens:
Qualität ist für mich Bindemittel, Pigment und Füllstoff in einem. Der Kunde muss diese Qualität bereits beim ersten Anruf spüren. Er muss sich sozusagen von Anfang an bei uns wohl fühlen.

Redaktion: Wie bringen Sie dieses Wissen in die Köpfe und ins Herz Ihrer Mitarbeiter?

Wolfgang Lüttgens: Durch ständige Qualitätskontrolle direkt vor Ort, durch meine Poliere, Techniker und Meister sowie durch stichartige Kontrollen durch mich. Hierbei darf natürlich nicht außer Acht gelassen werden, dass auch der Kostenrahmen eingehalten werden muss.

Redaktion: Wie dürfen wir Ihre Qualitätsaussage verstehen?

Wolfgang Lüttgens: Unser Unternehmen ist seit mehr als 125 Jahre am Markt, somit ist Tradition und Bewährtheit die erste Stufe des Qualitätserlebnisses.

Wir sehen uns in erster Linie als Dienstleister“, fügt Torsten Praetzel stolz hinzu. „Unsere Kunden erleben Qualität als Treppe, die sie mit uns gemeinsam hochsteigen.

Redaktion: Können Sie die einzelnen Stufen für den Leser einmal nachvollziehbar erklären?

Wolfgang Lüttgens: Gern, denn dies ist unsere tägliche Arbeit. Wir sind auf jeder Stufe auftragsbegleitend auf Augenhöhe mit unseren Kunden und Partnern.



Redaktion: Geht es noch etwas konkreter?

Wolfgang Lüttgens: Die erste Stufe sind unsere Leistungsangebote, denn wir garantieren Vielfalt nach Maß. Bereits beim Angebot spürt der Kunde, dass es um ihn geht. Die zweite Stufe sind unsere Mitarbeiter. So qualifizierte und bestens ausgebildete Fachkräfte machen Farbe zum Erlebnis. Als aktives Mitglied der Berliner Innung sind wir ein Garant für Qualitätsarbeit. Die dritte Stufe ist unser Prinzip: Alles unter einem Dach. Wir verfügen über ein Netzwerk qualifizierter Dienstleister. Unser Team übernimmt die Steuerung vom ersten Moment an.

Torsten Praetzel:
Der Kunde erhält transparente Vielfalt und hat dennoch nur einen Ansprechpartner. Die vierte Stufe ist dann nach erfolgter Qualitätsarbeit die qualifizierte Schlussrechnung. Dabei sind Termintreue und Zuverlässigkeit sowie Vertrauen unsere Begleiter.

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Qualifizierter Malernachwuchs dank geeigneter Strukturen
„Unsere Azubis bleiben gern bei uns“

   Ein Beitrag aus Stoprofi-Info

Geschäftsführer der Lüttgens Malereibetriebe in Berlin, setzt auf Ausbildung: Gut 40 Prozent der Gesellen und Meister haben auch im Betrieb gelernt. Von links: Geselle Adrian Drljo, Wolfgang Lüttgens und Geselle Paul Karl Seehagen

Wolfgang Lüttgens setzt auf Ausbildung. Der Berliner Malermeister ist Geschäftsführer der Lüttgens Malereibetriebe in Charlottenburg. Er führt das 1892 gegründete Familienunternehmen mittlerweile in der vierten Generation. Gut 60 gewerbliche Mitarbeiter sind täglich im Kundenauftrag auf Baustellen in Berlin und Brandenburg unterwegs.

Für Wolfgang Lüttgens sind Qualität und Kundenzufriedenheit das Geheimnis von mehr als 125 Jahren Erfolgsgeschichte:
„Es geht um die langfristige Perspektive, nicht um kurzfristige Gewinnmaximierung. Folgeaufträge und Kunddenempfehlungen gibt es nur, wenn das Ergebnis stimmt. Und dafür brauchen wir qualifizierte und motivierte Mitarbeiter.“

„Die Ausbildung ist der Schlüssel im Handwerk, um qualifizierten Nachwuchs zu gewinnen.“ Bis zu 20 Azubis werden pro Ausbildungsjahr zu Malern und Lackierern qualifiziert.

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Gleich zwei Ansprechpartner im Betrieb

Für den engen Kontakt zwischen Schule, Betrieb und Azubi sorgt der Ausbildungsverantwortliche Eric Rittmeyer.

Der Malergeselle ist seit fast drei Jahrzehnten im Unternehmen: „Zu mir kommen die Auszubildenden zuerst, falls es Probleme in der Schule, auf der Baustelle oder auch mal in der Familie gibt. Meistens können wir dann unkompliziert helfen.“

Zusätzlich gibt es im Unternehmen eine zweite Ansprechpartnerin. Die erst 23-jährige Michelle Cienskowski fungiert als Lehrlingswart.

Die Gesellin hat ihre Berufsausbildung ebenfalls im Betrieb absolviert und ist begeistert von der familiären Atmosphäre: „Hier kennt jeder jeden und alle wissen, dass wir nur gemeinsam Erfolg haben.“ Als Lehrlingswart obliegt ihr die Kontrolle der Berichtshefte.

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Bei der diesjährigen Auszeichnung Bestenwettbwerb der Sto-Stiftung gehörten die Lüttgens-Malerlehrlinge Adrian Drljo (Mitte links und Paul Karl Seehagen (Mitte rechts) gehören zu den Ausgezeichneten. Gemeinsam mit Lehrlingswart / in Eric Rittmeyer und Michelle Chienskowski nehmen sie die Auszeichnung entgegen.


Mitarbeiter ausbilden und halten

Der Erfolg der eigenen Strategie zeigt sich für Geschäftsführer Wolfgang Lüttgens auch in der geringen Fluktuation. „Gut 40 Prozent unserer Gesellen und Meister haben bei uns gelernt. Die meisten Beschäftigten sind über Jahre oder gar Jahrzehnte im Betrieb.

Wir schaffen es immer wieder, Kolleginnen und Kollegen aus zahlreichen Ländern erfolgreich zu integrieren. Rassismus oder Mobbing, wie von manchen Berliner Azubis gelegentlich berichtet, gibt es bei uns nicht.“ Besonders freut es ihn, wenn sehr gute Azubis geehrt werden, wie zum Beispiel beim diesjährigen BestenWettbewerb der Sto-Stiftung.

Paul Karl Seehagen (21) und Adrian Drljo (26) gehören zu den bundesweit 100 besten Azubis, die mit einem hochwertig bestückten Werkzeugkoffer ausgezeichnet wurden.

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Infos zur Sto-Stiftung

Die im Jahr 2005 ins Leben gerufene, gemeinnützige Sto-Stiftung fördert junge Menschen in ihrer handwerklichen oder akademischen Ausbildung.

Im Rahmen des Bestenwettbewerbs für den Maler- und Lackierernachwuchs unter dem Motto „Du hast es drauf – zeig’s uns!“ stattete die Sto-Stiftung auch im Jahr 2018 wieder insgesamt 100 engagierte Auszubildende mit dem grünen Werkzeugkoffer aus.

Weitere Infos gibt es unter www.sto-stiftung.de

Adresse
Akazienallee 28, 14050 Berlin

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Telefax
0 30 30 06 79-29

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